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Barock und Renaissance
Solange das Fürstentum Neuburg bestand (1505 bis 1808), war Neuburg Residenzstadt des Pfalzgrafen und als solche eine kulturell zentrale Stätte. Von 1530 bis 1555 bzw. von 1665 bis 1668 bauten hier die Pfalzgrafen Ottheinrich und Philipp Wilhelm das mächtige Schloss. Die Schlosskapelle gilt als die älteste evangelische Kirche Bayerns. Ein dominantes Bauwerk in der Altstadt stellt die Hofkirche dar, ein kuppelbekrönter Baukörper im Übergangsstil zwischen Renaissance und Barock.
Zwischen 1530 und 1550 entstand das Jagdschloss Grünau, ein wunderschön angelegtes Wasserschloss, das uns heute in gründlich renoviertem Gewand die Baukunst der alten Meister in lebendiger Weise vor Augen führt.
Reiche Kultur und frohe Feste
Neuburg bietet das ganze Jahr über ein reiches Kulturleben. Regelmäßig wird das Stadttheater bespielt. Barockkonzerte, Kammeroper, Sommerakademie und der Bayerische Jedermann gehören zu den Fixpunkten im kulturellen Geschehen.
Im Jazzkeller sind mitunter Weltstars zu Gast. Alle zwei Jahre lassen sich die Bewohner in die Zeit der Renaissance zurückfallen und feiern ihr »Schlossfest«. Das Schlossmuseum zeigt Neuburgs glanzvolle Fürstenzeit wieder auf, aber auch Interessantes aus Vor- und Frühgeschichte.
b/w Inverse
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